... noch was aktuelles:
Falls Sie auf diese Seite durch eine Kleinanzeige eines unserer frühen 4-Saiter Prototypen aus Olivesche gestoßen sind, welcher momentan in einigen Internetseiten angeboten wird:
Der Inserent schreibt, daß der angebotenen Bass von Herrn Bosch im Bassquarterly getestet wurde, dies entspricht aber nicht der Wahrheit, denn bisher wurden immer nur 5-Saiter in diversen Bass-Magazinen getestet.
Es handelt sich bei diesem Bass lediglich um einen sehr frühen Prototyp, welcher so niemals zu einem Bassmagazin zu einem Test von uns geschickt wurde!!! ... auch der angegebene Neupreis von 1749,- Euro trifft für einen Prototypen nicht zu, denn für den genannten Preis gibt es einen Bass, der dem Prototypenstatus längst entwachsen ist, mit mehrfach gesperrtem Hals, einer gefrästen Messingbridge, sehr leichten Markenmechaniken, Nullbund aus Edelstahl, Ebenholzaufleimer auf der Kopfplatte samt unserem Logo, eingelegt in Perlmutt... und einem Gewicht unter 4kg.... also alles Features, welche bei dem Prototypen so nicht zutreffen...
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Die Entstehung unseres Scapermodells::

Der Ursprung des ScaperBass entstand mit einer groben Zeichnung, die ich vor vielen Jahren mal gemacht habe, eben meine Vorstellung eines attraktiven, aber vor allem praxisgerechtem Bass!
Diese "hingeschmierte" Skizze wurde nach und nach von mir verfeinert, es entstanden mehrere Sperrholzmodelle, diese wurden nochmals eingescannt und am PC mittels CAD bearbeitet, solange bis die erste wirklich stimmige Version in meinem Kopf und auf dem Papier war!
Der Bass sollte praxisgerecht werden, also spiel &bühnentauglich. Er sollte leicht und trotzdem sehr durchsetzungstark werden.

Allerdings war der erste gebaute Prototyp viel zu schwer, erstens durch das damals verwendete Holz, zweitens durch die wenig ausgeprägten Shapings, auch das wurde inzwischen perfektioniert, der Bass schmiegt sich nun quasi dem Körper an.
Der ScaperB wiegt je nach Holzsorte und Ausführung zwischen 3,7 & 4,3 kg, also sehr gute Werte, erstere gar als absolute Leichtgewichter zu bezeichen! Bei den aktuellen Serien-Modellen wurde aber auch an weitere Details gearbeitet, man kann alle Bünde gut erreichen, trotzdem ist er ein handlicher, kurzer Bass. Der erste Bund befindet sich in ermüdungsfreier Entfernung, ist also nicht meilenweit entfernt und somit für den Greifarm sehr bequem zu handhaben.
Auch wurde darauf geachtet, dass der Bass nicht kopflastig ist, einerseits, weil der vordere Gurthalter schon über dem 12. Bund angebracht ist, andererseits wegen der kleinen Kopfplatte.
Die Form und Grösse der Kopfplatte kommt übrigens auch den problematischen Deadspots entgegen... i.d.R. je kleiner eine Kopfplatte, umso weniger ausgeprägte Deadspots -und auch sog. "Live-Spots", also das Gegenteil von Deadspots, einzelne Töne die verhältnissmässig laut sind und fast zu lange nachklingen, ausserdem -und besonders ausgeprägt beim Fretless-Bass- die sog. Wolftöne ("howling like a wolf"), also z.B. schnarren ohne ersichtlichen Grund...-  alles Phänomene, die natürlich nicht nur von der Kopfplatte kommen, aber diese hat u.a. Anteil daran. Vereinfacht ausgedrückt löschen sich Saiten und Resonanzfrequenzen gegeneinander aus... ein sehr komplexes Thema, mit dem man sich lange ausseinandersetzen kann, wer sich dafür interessiert, sollte einfach mal in einer Internetsuchmaschine schauen, oder ins Wikipedia etc.
Der Halsfuss des Scaperhals sitzt weit im Korpus, was einerseits Stabilität gewährt, andererseits auch dem Ton zugute kommt. Durch den komfortablen Hals/Korpusübergang lassen sich alle Bünde sehr bequem erreichen.
Die Stahlstabmutter ist korpusseitig zugänglich, somit wird keine instabile Stelle am Kopf/Halsübergang geschaffen. Der Stahlstab ist in beide Richtungen einstellbar, also ein 2D-Stab. Thema Nullbund: Diesen wollte ich unbedingt haben, die Bespielbarkeit an den ersten Bünden empfinde ich so immer als ideal, ausserdem klingt der nichtgegriffene Ton dem gegriffenen gleich, was mir sehr wichtig war und gerade im Studio schon einige Bassisten/innen überzeugt hat! Neuerdings ist der Nullbund bei unseren Instrumenten sogar aus Edelstahl, da dieses einfach nicht so schnell und so stark einkerbt, wie das beim Neusilberbundstäbchen der Fall ist!
Sowohl von der Form, Anzahl, wie auch von diversen Herstellern (die von uns meisteingesetzten: Basstec, Häussel, Tesla, Duncan) können wir viele unterschiedliche Tonabnehmer liefern/einbauen, siehe Bass-Pickupinfo. Ähnliches gilt auch für die Elektronik, von passiv über aktiv, 2, 3 und 4 Band, auch mit semiparametrischen Mitten etc... serienmässig von Noll, auf Wunsch und gegen Aufpreis aber auch von weiteren Herstellern. Und natürlich mit bewährten "Zutaten" versehen:  z.B. ETS Hardware, Hipshot Hardware, Switchcraft-Buchsen, Echt-Knochensattel oder Ebenholzsattel etc.
Und letztendlich gibt es auch bei der Holzwahl kaum Einschränkungen, wir bauen den ScaperB aus den verschiedensten Hölzern, einteilig, zweiteilig, in Sandwichbauweise, mit diversen verschiedenen Decken etc. auch können wir auf Wunsch und gegen Aufpreis verschiedene Halsbauweisen realisieren, in der Grundversion LB -traditonell- 2teilig mit aufgeleimten Griffbrett, wir können aber auch mehrstreifig gesperrt bauen (z.B. ScaperB), siehe Hälse und Holzinformation
Ihr seht, es ist so einiges möglich!

Und hier die Preise für die ScaperB-Baureihe. 



Hier entstehen gerade 2 ScaperB 5 Saiter, einmal aus Riegelahorn, einmal Wurzelulme...!
Die Form und Ergonomie ist inzwischen perfekt den Bedürfnissen der Bassistenwelt angepasst,
dabei soundtechnisch extrem flexibel und vielseitig einsetzbar, mit einer sauberen, drahtigen Tondefinition.
Bis zu diesem Punkt entstanden viele Prototypen/Vorserienmodelle, siehe weiter unten.



  einige Basshälse im Bau



Halsfeinschliff



Bundkanten abrunden



Korpus-Feinschliff



und frisch lackiert


Riegelahornkorpus lackiert in Shinethroughgreen



der Wurzel-ScaperB


Riegelahorn-ScaperB Vorserienmodell



die neue Basic-Serie, ScaperLB, Esche einteilig, Handmade in Germany, hier die Version mit 1 PU,
weiterhin verbaut: Noll 3 Band-Elektronik, Schaller Bridge & Mechaniken, Echtholz E-Fachabdeckung...
und das alles bei einem sehr attraktiven Endpreis, trotz made in Germany & ausgewählten Zutaten!



ScaperLB, Version mit 2 PU, 5-String, hier zu sehen mit Ove Bosch




ScaperB-7 (BASSTANKS Bass)



ScaperB-5 Fretless RW



ScaperB-5 WTi



to be continued...


Nachfolgend einige Bilder der Entstehungsgeschichte des "ScaperB":

eine der allerersten Entwürfe die auf dem PC entstanden, einige Jährchen her









...der allererste Prototyp-Korpus, die heutigen wurden allerdings noch deutlich verbessert, die Hörner schlanker, die Rundungen sexier, alles der Körperergonomie angepasst....

Die Ursprungsform am PC mittels CAD bearbeitet, inzwischen aber wieder leicht abgeändert und nochmals deutlich verbessert:




...einer der allerersten Prototypen, ein Scapermodell, damals gebaut mit nur 21 Bünden, der Bass sah zugegebenermaßen noch etwas rustikal aus :-)


..hier ein Prototyp eines Scaperbass aus 2 teiliger Erle..



..weitere Prototypen entstehen,
hier z.B. aus Olivesche/Ahorn in Sandwichbauweise, Decke & Boden einteilig.
Ahornhals mit 24 Bünden und Pao Ferro-Griffbrett




fertig montiert und lackiert



...hier entsteht das nächste ScaperB Vorserienmodell, Ahorn einteilig mit Satinwood-Griffbrett...



so langsam wird er... ;-)



Und ein fertiger Vorserien-ScaperB in Sunburst:










 
 
 
 

HIER NOCH MEHR DETAILBILDER

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